Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, unsere Arbeitswelt und die Art und Weise unseres Zusammenlebens grundlegend zu verändern. Auch Führung ist von diesem Wandel unmittelbar betroffen.
Um die Auswirkungen von KI auf Führung aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, hat die Liz Mohn Stiftung Interviews mit neun Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur geführt. Zu den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern gehören der Politiker und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschaftsinformatikerin Prof. Dr. Doris Weßels, Managerin Angie Gifford, der ehemalige DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, Kultur- und Medienmanagement-Experte Prof. Dr. Martin Zierold, Filmproduzent Prof. Nico Hofmann, Kommunikationsstratege Frank Dopheide, Bestsellerautor Marc Elsberg und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.
In den Gesprächen geht es unter anderem um folgende Fragen: Wie kann Führung durch KI entlastet werden und wo liegen die Grenzen eines KI-Einsatzes in der Führung? Welche Aufgaben können durch KI unterstützt, vorbereitet oder sogar komplett übernommen werden und welche sollten bewusst weiterhin menschlich bleiben? Und wie können Menschen so in den Transformationsprozess eingebunden werden, dass sie nicht nur Betroffene, sondern Beteiligte sind?
Die Antworten der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner fallen unterschiedlich aus. Gerade darin liegt der Wert der Publikation: Sie bietet keine abschließenden Antworten, sondern eröffnet Denkräume und regt zur Reflexion an. Über die Gespräche hinweg wird deutlich: KI kann Führung unterstützen, aber sie ersetzt Führung nicht. Verantwortung, Urteilskraft, Beziehung und die Fähigkeit, Orientierung zu geben, bleiben zentrale Aufgaben guter Führung.
Die Publikation „KI und die Zukunft der Führung – Sichtweisen aus Politik, Wirtschaft und Kultur“ finden Sie untenstehend zum Download.