News zum Projekt:

Kulturbrücke Cantara

Kindermusical „Die Weltenspringer und die verlorene Harmonie“ im vollbesetzten Theater Gütersloh

150 Kinder und Jugendliche aus Gütersloh und Bielefeld nahmen bei drei Aufführungen im Theater Gütersloh rund 1.200 Gäste mit auf eine bewegende Reise durch geheimnisvolle Unterwasserwelten voller Musik, Fantasie und Gemeinschaft.
© Besim Mazhiqi

Was passiert, wenn Vertrauen verloren geht und Freundschaften auf die Probe gestellt werden? Dieser Frage gingen rund 150 Kinder und Jugendliche in ihrem diesjährigen Kindermusical „Die Weltenspringer und die verlorene Harmonie“ nach. Mit drei Aufführungen im Theater Gütersloh begeisterten sie rund 1.200 Zuschauer:innen und setzten zugleich ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und gegenseitiges Verständnis.

Im Rahmen des Projekts „Kulturbrücke Cantara“ der Liz Mohn Stiftung und der Gesellschaft in Bewegung e.V. brachten Schüler:innen der Gütersloher Grundschulen Blankenhagen, Kattenstroth und Sundern sowie der Bielefelder Grundschulen Ummeln und Martinschule gemeinsam mit der Jugendgruppe „Kulturbrücke Cantara Youth“ eine Geschichte auf die Bühne, die aktueller kaum sein könnte: Auf ihrer Reise durch geheimnisvolle Welten erfahren die jungen Weltenspringer, dass Harmonie nicht selbstverständlich ist. Sie kann nur dort entstehen, wo Menschen einander zuhören, Unterschiede akzeptieren und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Die Geschichte führte die Zuschauer:innen durch geheimnisvolle Unterwasserwelten und farbenfrohe Fantasiereiche bis hin zum sagenumwobenen Atlantis. Dabei verband das Musical Schauspiel, Tanz, Musik und beeindruckende Bühneneffekte zu einer lebendigen Inszenierung, die das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute mitnahm.

Zur erneut vollbesetzten Schulvorstellung am 18. Juni hob Stifterin Liz Mohn in ihren Begrüßungsworten die besondere Kraft der Musik hervor: „Musik baut Brücken der Verständigung über alle Sprachen und Grenzen hinweg. Dies ist ein wichtiger Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.“

Diese Botschaft prägte nicht nur die Handlung des Musicals, sondern auch dessen Entstehung. Über viele Monate hinweg entwickelten die Kinder und Jugendlichen das Stück gemeinsam mit Theaterpädagoge Canip Gündogdu, Choreograf Andreas Wegwerth und Chorleiterin Leila Benazzouz. Sie probten, diskutierten, gestalteten Szenen und wuchsen dabei als Gruppe zusammen.

Der langanhaltende Applaus nach allen drei Vorstellungen zeigte, wie sehr die Aufführungen das Publikum berührten. Eltern, Lehrkräfte, Mitschüler:innen und zahlreiche weitere Gäste feierten die jungen Darsteller:innen für ihren Mut, ihre Kreativität und ihre beeindruckende Bühnenpräsenz.

Mit dem Musical setzte die „Kulturbrücke Cantara“ erneut ein Zeichen dafür, wie kulturelle Bildung junge Menschen stärkt. Sie schafft Räume für Begegnung, fördert Talente und baut Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft – weit über die Bühne hinaus.

Ansprechpartner:innen

Leila Benazzouz
Annika Frank